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Archivstück des III. Quartals 2019

Archivstück des III. Quartals 2019
Archivstück des III. Quartals 2019

Pfarrer Ponsar und die letzte Ilbenstädter Abtswahl 1789

 

Zahlreiche Schriftstücke im Pfarrarchiv belegen die Auseinandersetzungen zwischen den Pfarrern und der Gemeinde Haintchen um die Zehntrechte der Pfarrei im 18. Jahrhundert[1]. Auch das hier vorzustellende Archivstück hat sich in diesem Überlieferungszusammenhang erhalten. Allerdings gehört es quasi nur „zur Hälfte“ hierher. Es handelt sich nämlich ursprünglich um einen Brief, dessen unbeschriebene Rückseite dazu benutzt wurde, ein Schreiben zu den genannten Zehntstreitigkeiten zu konzipieren. Wahrscheinlich hat sich nur aufgrund dieser „Zweitverwendung“ der eigentliche Brief erhalten[2]. Dieser soll nachstehend eingehender betrachtet werden:

Empfänger des Briefes ist der Haintchener Pfarrer Gerlach Ponsar. Ihm teilt Johann Heinrich Lauer aus Camberg mit, dass dessen Bruder, Caspar Lauer, zum Abt von Ilbenstadt gewählt worden ist. Der Brief datiert vom 4. Juli 1789.

Das Schreiben ist beachtenswert, weil es 1. Einblicke in die Beziehungen zwischen dem aus Hasselbach stammenden Haintchener Pfarrer Ponsar und der Camberger Familie Lauer gibt und 2. ein Zeugnis der letzten Ilbenstädter Abtswahl ist. Zehn Tage nachdem der Brief geschrieben war, begann in Paris das, was später die Französische Revolution genannt werden wird. In deren Folge wurde 1802/03 das Heilige Römische Reich aufgelöst und das Ilbenstädter Kloster säkularisiert[3].

 

1. Die Beziehungen zwischen den Familien Ponsar und Lauer

Gerlach Ponsar wurde im Jahr 1778 Pfarrer von Haintchen. Er war am 4. Januar 1742 in Hasselbach geboren worden[4]. Sein Vater, Johannes Ponsar, war dort kurtrierischer Schultheiß[5]. Seine Mutter, Anna Dorothea, entstammte der Familie Roth, die ebenfalls kurtrierische Schultheißen in Hasselbach gestellt hatte[6].

Knapp ein Jahr nachdem Gerlach Ponsar Pfarrer in Haintchen geworden war, assistierte er der Trauung seines älteren Bruders Joseph[7] in Hasselbach[8]. Auch Joseph hatte das Amt des kurtrierischen Schultheißen von Hasselbach inne. Die Braut aber stammte aus Camberg. Ihr Name war Anna Margaretha Lauer[9]. Sie war die Tochter des Johann Heinrich Lauer[10] und der Anna Elisabeth Lauer, geb. Alban[11]. Die Familie Lauer stammte aus Wehrheim[12]. Die Eltern Johann Heinrichs waren nach Camberg umgezogen. Dort trat er zunächst in die Dienste der Freiherrn von Hattstein, dann der Freiherrn von Guttenberg als Verwalter ihres Hofes in Camberg (Guttenberger Hof), 1785 wurde er kurtrierischer Schultheiß in Camberg. Die Familien Ponsar und Lauer gehörten somit zu den „Führungsschichten“ ihrer Heimatorte. Vor dem Hintergrund dieser familiären Beziehungen ist der Brief Lauers an Pfarrer Ponsar zu lesen.

 

2. Ein Zeugnis der letzten Ilbenstädte Abtswahl

Gleich in der Anrede „Herr Vetter Pastor“ bringt Lauer die familiäre Bindung zum Ausdruck. „Vetter“ gibt dabei nicht den konkreten Verwandtschaftsgrad (Cousin) an, sondern steht allgemein für einen entfernten (nicht blutsverwandten) Verwandten. Im ersten Satz des Briefes wird dann die Nachricht der erfolgten Abtswahl in Ilbenstadt übermittelt, verbunden mit der sicheren Erwartung, dass Pfarrer Ponsar „an jenem Vergnügen freundschaftlichen antheil nehme(n), welches dem Laurischen Hauß durch Gottliche Schickung zufallet“. Interessant sind die Details der Abtswahl[13], die sowohl der erste Satz, als auch die folgenden Ausführungen überliefern. So erfahren wir zunächst, dass der Bruder Johann Heinrich Lauers, Kaspar Lauer[14], am 30. Juni 1789, durch Mehrheit (per Majora) gewählt worden war. Unerwähnt bleibt dabei, ob es einen oder mehrere Mitbewerber gegeben hatte. Weiter führt Lauer aus, dass der kurmainzische Generalvikar und der Offizial der Wahl vorgestanden hätten. Damit wird deutlich, dass das wählende Gremium der Ilbenstädter Chorherren den Wahlakt nicht in eigener Verantwortung durchführen konnte, sondern die Leitung kurfürstlich-erzbischöflichen Vertretern überlassen musste. Inwieweit dadurch Möglichkeiten der Beeinflussung von Wahlentscheidungen bzw. des Wahlgeschehens insgesamt gegeben waren, bleibt hier unerörtert. Interessant ist jedenfalls ein Blick auf die Person des Generalvikars: Dabei handelte es sich um Marian Joseph Philipp Anton Freiherr von Schütz zu Holzhausen[15]. Die Verbindungen der freiherrlichen Familie von Schütz zu Holzhausen nach Camberg, dem Heimatort des neuerwählten Ilbenstädter Abtes Kaspar Lauer, sind bekannt. So muss es auch nicht verwundern, dass Johann Heinrich Lauer im Fortgang seines Schreibens erwähnt, dass der kurmainzische Generalvikar die ausserordentliche freude gehabt, das die würde und bürde auf meinen He[rrn] bruder gefallen. Schließlich erfahren wir auch noch, dass ein weiteres Mitglied der Familie von Schütz zu Holzhausen zwar nicht bei der Wahl anwesend, aber doch in der Abtei präsent war: Der kurtrierische Oberamtmann von Camberg und jüngere Bruder des kurmainzischen Generalvikars Benedikt Marian Freiherr von Schütz zu Holzhausen[16]. Dieser war von der nahe Ilbenstadt gelegenen Reichsburg Friedberg, wo er seit 1787 als Ritterhauptmann der Reichsfreien Ritterschaft des Kantons Mittelrhein und der Wetterau amtete, angereist. Lauer erzählt, dass desselben [des Oberamtmanns von Schütz zu Holzhausen] visite meinem bruder sehr angenehm ware, und ihm Viele Ehren gemacht hat. Damit schließt das Schreiben an den Haintchener Pfarrer.

Eine Antwort Pfarrer Ponsars auf diesen Brief des Johann Heinrich Lauer hat sich im Pfarrarchiv Haintchen leider nicht erhalten. So wissen wir nur, dass der Haintchener Pfarrer bereits kurze Zeit später die Nachricht von jenem Vergnügen […], welches dem Laurischen Haus durch Gottliche Schickung zugefallen war, benutzte, um seine Klagen über die widerrechtlichen Eingriffe in meinen Pfarrzehnten zu Papier zu bringen. Nur wenige Monate später, am 17. Oktober 1789, verstarb Pfarrer Gerlach Ponsar in Haintchen[17]. Er wurde 47 Jahre alt. Elf Jahre war er Pfarrer in Haintchen gewesen. Gemäß den Bestimmungen seines Testaments wurde er auf dem Kirchhof neben dem Eingang zur Kirche bestattet[18]. Johann Heinrich Lauer verstarb am 6. März 1800 in Camberg[19]. Kaspar Lauer, der letzte Abt von Ilbenstadt starb am 25. Juni 1810 ebenfalls in Camberg[20].

 

Die Familien Ponsar und Lauer können als ein Beispiel für die Orientierung der kleinstädtischen und dörflichen Führungsschichten am Vorbild des (niederen) Adels betrachtet werden: „Die oberste Schicht des kleinstädtischen Bürgertums [und der Dörfer, Anm. d. Verf.] unterschied sich in den Jahren um 1700 bis 1800 in ihrem Verhalten nicht von dem des Niederadels, an dessen Stelle sie vielfach getreten war. Ihr entstammten örtliche Staatsdiener, landesherrschaftlich eingesetzte Dorf- und Stadtoberhäupter, die daneben ihre Berufe als Bauern, Gewerbetreibende und Handwerker ausübten. Auch sie heirateten innerhalb ihres Standes. Wie vor ihnen der Adel waren auch sie nicht in der Lage, allen ihren Kindern ausreichende Erbschaften oder Mitgiften zu hinterlassen. Es gingen aus ihren Reihen auch immer viele Angehörige des geistlichen Standes hervor“[21].

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pfarrarchiv Haintchen

Kurtrierische Zeit, Mappe: Zehntstreitigkeiten

 

 

Camberg, 4. Juli 1789

Johann Heinrich Lauer informiert den Haintchener Pfarrer Gerlach Ponsar über die Wahl seiner Bruders Caspar Lauer zum Abt von Ilbenstadt

 

 

à Monsieur

Monsieur Ponsar[22] Cüré

Très Zélé et digné

à Haintgen[23]

 

 

Hochwürdiger hochgeehrtester

Herr Vetter Pastor!

Daß mein He[rr] bruder in der Abtey Ilbenstadt d[en] 30ten

Junii a[nni] c[urrentis][24] zum praelaten[25] per Majora[26] seye erwehlet

worden, davon hab demeselben die angenehme nach-

richt sollen mittheillen, weillen mir bekannt ist,

daß an jenem Vergnügen freundschaftlichen antheil

nehmen, welches dem Laurischen Hauß durch Gottliche

Schickung zu fallet.

Seine Hochwürden Excellenz He[rr] General vicarius von Schütz

mit dem He[rrn] official[27] haben der Wahl Vorgestanden,

welche nun ausserordentliche freude gehabt, das die

würde und bürde auf meinen He[rrn] bruder gefallen.

He[rr] Oberamtman, welcher damahlen zu friedberg waren,

ist auch in der abtey gewesen, desselben visite mei-

nem bruder sehr angenehm ware, und Ihm Viele

Ehren gemacht hat.

Ich beharre inzwischen in aller Hochachtung

Euer Hochwürden

gehorsamer diener

J[ohann] H[einrich] Lauer

 

Kamberg d[en] 4ten

Julii 1789

 

 

 

 

[1]             S. Pfarrarchiv Haintchen, Kurtrierische Zeit, Mappe „Zehntstreitigkeiten“. Zu der Auseinandersetzung zwischen Pfarrer und Gemeinde allgemein s. Alois Staudt, Beiträge zur neueren Kirchengeschichte, hier: Beschreibung der Pfarrei Haintchen am Ende des 18. Jahrhunderts, in: 600 Jahre Haintchen, 83-91, v.a. 88. Die von Staudt wiedergegebene Beschreibung stammt aus der Feder von Pfarrer Gerlach Ponsar, ebd. 83.

[2]             Im Pfarrarchiv hat sich noch ein weiterer Brief erhalten, der aufgrund dieses Zusammenhangs überliefert worden ist. Dabei handelt es sich um ein Schreiben des Priesters und Verwalters der Kuratvikarie Würges, Philipp Peter Lauer, vom 8. Juli 1788. Auf der Rückseite hat Pfarrer Ponsar in elf Punkten Mißbräuche im Zehnten aufgelistet, s. Pfarrarchiv Haintchen, Kurtrierische Zeit, Mappe „Zehntstreitigkeiten“.

[3]           Die Abtei Ilbenstadt gelangte in den Besitz der Grafen von Leiningen-Westerburg-Altleinigen, s. Jürgen Rainer Wolf, Die Prämonstratenserstifte Ober- und Nieder-Ilbenstadt (=Germania Sacra. Dritte Folge 16, Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz, Das Erzbistum Mainz 1).

[4]           S. DAL, Hass K1 01 Taufen 1700-1775. Gerlach Ponsar wurde am folgenden Tag, 5.1. (Gedenktag des Hl. Einsiedlers Gerlach von Valkenburg), getauft. Taufpaten waren Gerlach Barchon (Bargon) und Anna Maria Roth, ebd.

[5]           S. 700 Jahre Hasselbach, S. 43. Die Familie Ponsar konnte zwischen 1737 und 1786 viermal das Amt des kurtrierischen Schultheißen in Hasselbach besetzen, ebd.

[6]             Johann Wilhelm Roth war zwischen 1667 und 1680, Adam Roth zwischen 1696 und 1737 kurtrischer Schultheiß, ebd.

[7]           Joseph Ponsar (7.3.1740-30.11.1785)

[8]           DAL Hass K2 01 Trauungen 1777-1818. Die Trauung fand am 13. Februar  1779 statt. Für Joseph Ponsar war es anscheinend die zweite Eheschließung, da er im Eintrag als viduus (Witwer) bezeichnet wird. Er war bei seiner Hochzeit mit Anna Margaretha Lauer 39 Jahre alt, die Braut war zehn Jahre jünger.

[9]           Anna Margaretha Ponsar, geb. Lauer (1750-30.6.1811), s. Franz Motyka, Ulrich Lange, Die Camberger Chronik „Fasti Cambergenses“ des Philipp Peter Lauer nebst Familiengeschichte (=Bad Camberger Archivschriften 1), 174.

[10]          Johann Heinrich Lauer (19.9.1726-6.3.1800), ebd. 173.

[11]          Anna Elisabeth Lauer, geb. Alban (+ 29.1.1785), ebd.

[12]            Ebd. 156f.

[13]          Zur Abtswahl Kaspar Lauers sowie zur Geschichte des Prämonstartenser-Chorherrenstifts Ilbensadt allgemein, s. Jürgen Rainer Wolf, Die Prämonstratenserstifte Ober- und Nieder-Ilbenstadt (=Germania Sacra. Dritte Folge 16, Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz, Das Erzbistum Mainz 1), hier 425, 992-1002 u.ö.

[14]          Caspar Lauer (1735-1810), Studium der Theologie in Mainz, 1753 Promotion zum Magister, 1754 Eintritt in das Prämonstratenserkloster Ilbenstadt, 1756 Ordensgelübde, 1772 Verfasser des Commentarius historico-diplomaticus de ortu et progressu utriusque canoniae Ilbenstadiensis sacri et exempti ordinis Praemonstratensis in Wetteravia (Chronik der beiden Prämonstratenserklöster in Ilbenstadt), 1777 Provisor der Abtei, 1789 Wahl zum (letzten) Abt und Weihe, nach der Säkularisation 1803 Wohnsitz in Camberg, in seinem Testament hinterließ er der Pfarrkirche in Camberg Paramente und eine Kelchgarnitur, s. Franz Motyka, Ulrich Lange, Die „Fasti Cambergenses“ des Philipp Peter Lauer, 165f., Manfred Kunz, Caspar Lauers Erbe. Dokumentation 2012 (CD-Rom).

[15]            Marian Joseph Philipp Anton Freiherr von Schütz zu Holzhausen (*1728), Dekan des Ritterstifts Odenheim bei Bruchsal, Kapitular bei St. Alban in Mainz, kurmainzischer Geheimer Rat, Domherr und seit 1778 Domscholaster in Mainz war zwischen 1775 und 1790 Generalvikar unter Kurfürst-Erzbischof Friedrich Karl Joseph von Erthal, s. Anton Ph. Brück, Serta Moguntina. Beiträge zur Mittelrheinischen Kirchengeschichte (=QMRhKG 62), 254.

[16]            Benedikt Marian Freiher von Schütz zu Holzhausen (15.2.1729-11.8.1793), Page am fürstbischöflichen Hof zu Bamberg, Studium der Rechte in Bamberg, fürstbischöflich-bambergischer Hofrat, Tätigkeit am Reichskammergericht in Wetzlar, Wechsel in kurtrierische Hofdienste in Koblenz, 1756 Heirat mit Anna Lioba Freifrau von Hohenfeld, kurtrierischer Oberamtmann von Limburg, Villmar, Camberg und Wehrheim, kurtrierischer und später auch kurmainzischer Geheimer Rat, Ritterrat, seit 1787 Ritterhauptmann der Reichsfreien Ritterschaft des Kantons Mittelrhein und Wetterau auf der Reichsburg Friedberg, Ulrich Lange (Hg.), Wen Gott lieb hat…, Amtsbeschreibung von         1788-1791 (=Schriftenfolge Goldener Grund 21), 94-100.

[17]            DAL Haint K2 03 Sterbefälle 1764-1819.

[18]            Pfarrarchiv Haintchen, Kurtrierische Zeit, Mappe „Nachlassangelegenheiten“: Gesiegelter Umschlag mit 2 (beschädigten) Siegelabdrücken des Pfarrsiegels, Kopie des Testaments, Inventar der Hinterlassenschaft und Kopie des Inventars. In seinem Testament hatte Pfarrer Ponsar auch zwei Jahrämter gestiftet, von denen das eine an seinem Namenstag in Hasselbach, das andere an seinem Sterbetag in Haintchen gefeiert wurde.

[19]            s. Franz Motyka, Ulrich Lange, Die Camberger Chronik „Fasti Cambergenses“ des Philipp Peter Lauer nebst Familiengeschichte (=Bad Camberger Archivschriften 1), 173.

[20]            Ebd., 166. Das Grabmal der Familie Lauer befindet sich heute am Aufgang von der Eichbornstraße („Bungert“) zur Pfarrkirche St. Peter und Paul in Bad Camberg.

[21]            Ebd. 154.

[22]          Gerlach Ponsar war zwischen 1778 und 1789 Pfarrer in Haintchen, s. Alois Staudt, Beiträge zur neueren Kirchengeschichte, in: 600 Jahre Haintchen, 79-111, hier: 105.

[23]            Franz.: An [den] Herrn, Herrn Ponsar, [den] sehr diensteifrigen und würdigen Priester in Haintchen.

[24]         Lat.: des laufenden Jahres

[25]            Von lat. praelatus (Vorgesetzter), eigentlich Titel für Geistliche, die Leitungsaufgaben innerhalb der Kirche ausüben (z.B. Bischof, Abt), aber auch ein Ehrentitel für verdiente Priester, s. Wörterbuch zur Geschichte, Bd. 2, 636f.

[26]            Lat.: Durch die Mehrheit/mit Mehrheit (hier: durch die Mehrheit der wahlberechtigten Chorherren).

[27]            Vermutlich handelt es sich um Kaspar Adolph Schvernauer, kurmainzischer Geistlicher Rat, Offizial und Siegler, s. Jürgen Rainer Wolf, Die Prämonstratenserstifte Ober- und Nieder-Ilbenstadt (=Germania Sacra. Dritte Folge 16, Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz, Das Erzbistum Mainz 1), 425.