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Großer Wallfahrtstag in Marienstatt

Großer Wallfahrtstag in Marienstatt
Großer Wallfahrtstag in Marienstatt

In den frühen Morgenstunden brachen zahlreiche Pilger aus der Pfarrei St. Peter und Paul Bad Camberg mit zwei Bussen nach Marienstatt auf. Zum ersten Mal wurde von vielen das neue grüne Pilgertuch getragen. Begleitet wurden die Pilger von Kaplan Dr. Walter Simon und GR Andreas Schorr. Mit der Gruppe aus Hofheim, mit Pfarrer Helmut Gros und den Pfarrmitglieder aus Mörlen im Westerwald, machten sich alle auf die ca. 10 km lange Fußwallfahrt. Betend und singend führte der Weg durch Feld und Wald. Die Pilgermusikanten in voller Besetzung begleiteten die Teilnehmer mit Marienliedern.

Auf der bewaldeten Höhe mit Blick ins Tal waren bereits die Glocken der Zisterzienserabtei Marienstatt zu hören; ein erhebendes Gefühl. Beim Einzug in die Basilika wurde die Schmerzhafte Muttergottes begrüßt. Die kleine Pieta wird seit dem Jahre 1425 hier verehrt.

Unter sengender Sonne zelebrierte Abt Anselm van der Liunde O. Cist aus der Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau Bregenz den Festgottesdienst. Unter anderem sprach er in seiner Predigt von der Einsamkeit, die inzwischen auch schon bei Jugendlichen durch den ständigen Kontakt mit den sozialen Netzwerken entstünde.

Mit der Vesper am Nachmittag mit sakramentalem Segen und Verabschiedung der Pilgergruppen endete der geistliche Teil der Wallfahrt. Blitz, Donner, Starkregen und Stromausfall konnten den Gläubigen in der Basilika nichts anhaben. 

Wie immer wurde der Tag im Brauhaus der Abtei beendet, wo die Musikanten fröhliche weltliche Musikstücke aufspielten.

Ein erfüllter Tag ging zu Ende.

 

Bilder und Beitrag: Annelie Gerlach