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Pilgern auf dem Jakobsweg

Pilgern auf dem Jakobsweg
Pilgern auf dem Jakobsweg

Eine Gruppe der Pfarrei St. Peter und Paul, Bad Camberg, machte sich bereits im letzten Jahr auf den Weg in den Nordosten Spaniens und Portugals. „Pilgern auf dem Jakobsweg“ lässt viele Herzen höher schlagen und so flog die Gruppe aus dem Taunus zunächst nach Porto, um von dort aus über die spanische Grenze nach Pontevedra, ein bedeutendes Pilgerziel auf dem Weg, nach Santiago zu laufen.

In diesem Jahr wurde die  Reise fortgesetzt. Sie führte die Pilger und Pilgerinnen über Santiago ans Ende der Welt, dem Kap Finisterre, dem westlichsten Punkt Spaniens. Dahinter kommt nur noch der raue Atlantik.  Hier waren alle eingeladen, ihre „Angst, Furcht, Sorg' und Schmerz in Meerestiefen" zu werfen, wie es in einem Kirchenlied heißt.

Das Ende der Welt ist zugleich ein Ort der Umkehr. Es geht nicht mehr weiter. Daher drehten und drehen Pilger aller Zeiten an diesem Ort leiblich, aber auch seelisch um und wenden sich dem Orient zu, dem Osten. Neuorientiert verbrachten die 21 PilgerInnen noch einen Tag am Grab und in der Stadt des Hl. Jakobus, um in seiner Kirche zu beten und am Gottesdienst teilzunehmen. Zur großen Freude aller kam auch der Botafumeiro, das größte Weihrauchfass der Welt, zum Einsatz, was alle sehr beeindruckte.

Blasenlos, zufrieden, stolz, diesen Weg geschafft zu haben, mit den Urkunden der „Finisterra“ und der „Compostella“ im Gepäck, zudem geistlich gestärkt, kamen alle Pilgerinnen und Pilger wieder in ihrer Heimat an.