Kategorien &
Plattformen

St. Petrus Eisenbach

St. Petrus Eisenbach
St. Petrus Eisenbach

St. Petrus, Eisenbach

"Du bist Petrus, der Fels, auf den ich meine Kirche baue ..." (Mt 16,18)

Patronatsfest: am 22.02.

Geschichtliches

Erstmalige Erwähnung erfolgte 1234, als von dem Grafen Nassau-Diez an Nassau-Weilnau die Ort­schaft abgetreten wurde und ein eigenes Schult­heißengericht erhielt. 1326 kam Eisenbach an die Herrschaft Reinberg-Eichelbach. Diese trat 1405 eine Hälfte an Nassau-Saarbrücken ab, die allerdings nach 1427 (bis 1803) an Kurtrier kam. Die andere Hälfte fiel 1618 an Nassau-Diez zurück und ging 1648 an die Herren von Hattstein und zur Hälfte an die Herren von Metternich. Von 1664 bis 1754 fiel dieser Anteil an die Freiherren von Hohenfeld, die in Camberg ansässig waren. Diesen folgten bis 1803 die Freiherren von Schütz zu Holzhausen. Im gleichen Jahr kam Eisenbach mitsamt dem Domanialhof Hausen an das Fürstentum Nassau-Weilburg, 1806 an das Herzogtum Nassau. Der Hof zu Hausen wurde 1822 Generalmajor August Freiherr von Kruse übergeben, der 1848 dort beerdigt wurde.

Pfarrkirche

An dem Platz der heutigen Pfarrkirche stand vormals eine kleinere, 1711/12 erbaute Kirche. Der Chor­raum und der Turm stammen jedoch noch von der Vorgängerkirche, die im 12./13. Jahrhundert erbaut worden sein dürfte. Die alte Kirche hatte erhebliche Baumängel und nur Platz für ca. 450 Gläubige, so dass man sich bei einer fast dreifach höheren Zahl von Katholiken am 04.11.1894 zu einem Kirchenneubau entschloss. Die in den Jahren 1896/98 nach Plänen des Architekten Jakob Fachinger im Stil der Neoromanik errichtet wurde und mit seinem Turm auch heute noch das Ortsbild stark prägt. Der damalige Pfarrer Clemens Langenhof hatte den Kirchenbau entschieden vorangetrieben und konnte die Weihe der Kirche am 25.09.1898 mit Bischof Dr. Dominikus Willi über zwei Tage feiern. In den 50er und 70er Jahren wurde jeweils die Kirche sehr aufwendig renoviert und unter anderem die liturgischen Erfordernisse des 2. Vatikanischen Konzils erfüllt. Die Wagenbach-Orgel aus dem Jahre 1949 wurde 1972 durch die Orgelbaufirma Späth erweitert und hat 18 Register und 1.332 Pfeifen. Diese neue Orgel zeichnet sich durch einen vollendeten Klang aus und passt sich harmonisch in das große Rosettenfenster in der Portalwand an.

Kirchweih: letzter Sonntag im September

Zahlen und Einrichtungen

KatholikInnen: 1235 (von kommunal: 3036)

KiTa: Kath. Kindertagesstätte "St. Josef", Schulweg 1, Leiterin Maria Ferri

Schule: Mittelpunktschule Goldener Grund Grund-, Haupt- und Realschule Goethestr. 10 in 65618 Selters

Seniorentreff: Senioren-Begegnungsstätte "Altes Rathaus" Eisenbach, Ansprechpartner: Edmund Hartmann

Gottesdienstzeiten:

mittwochs 9.00 Uhr

sonntags, 11.00 Uhr im Wechsel mit samstags, 17.00 Uhr

Die Kirche innen