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Gerettet vor dem Erstickungstod – der Blasiussegen um den 3. Februar

Ein altes Wunder, ein lebendiger Brauch: Warum der Segen des heiligen Blasius bis heute Menschen berührt und schützt.

Der heilige Blasius gehört zu den bekanntesten Heiligen der frühen Kirche – nicht zuletzt wegen eines Wunders, das bis heute nachwirkt. Blasius, Bischof von Sebaste, lebte als Einsiedler und soll selbst wilde Tiere gezähmt haben. Doch wegen seines christlichen Glaubens wurde er verhaftet und vor den Statthalter Agricola gebracht. Da er sich weigerte, den Götterbildern zu opfern, wurde er ins Gefängnis geworfen.

Dort ereignete sich das Wunder, das seinen Namen bis heute in Erinnerung hält: Ein Junge hatte eine Fischgräte verschluckt und drohte zu ersticken. Durch das Gebet des heiligen Blasius wurde das Kind gerettet – bewahrt vor dem Erstickungstod. Dieses Ereignis machte Blasius schon früh zu einem Helfer und Fürsprecher bei Halskrankheiten und Atemnot.

Seit dem 16. Jahrhundert erinnert der Blasiussegen um den 3. Februar an die Rettung des Jungen. Zwei geweihte Kerzen werden gekreuzt vor den Hals gehalten – ein Zeichen des Schutzes. Der Segen bittet Gott um Bewahrung vor Halskrankheiten, vor dem Ersticken und vor allem Bösen.

Gerade im Februar, der schon in der Antike als „Fiebermonat“ galt, ist dieser Segen ein starkes Zeichen: für Vertrauen, für Hoffnung – und für die Zusage, dass Gott dem Leben zugewandt ist.

Zur Erklärung für Kinder ist nebenstehend der Link zum Lotta-Video aufgeführt.

In unseren Kirchen wird der Blasius-Segen gespendet:

Bad Camberg      

02.02.2026  
06.02.2026  

19.15 Uhr mit Kerzenweihe
19.15 Uhr
Dombach 01.02.2026 18.00 Uhr
Eisenbach 04.02.2026 09.00 Uhr
Erbach 01.02.2026 09.30 Uhr
Haintchen 05.02.2026 18.30 Uhr
Hasselbach 02.02.2026
08.02.2026
18.30 Uhr mit Kerzenweihe
11.00 Uhr
Niederselters 06.02.2026 18.30 Uhr
Schwickershausen 03.02.2026 17.00 Uhr
Würges 05.02.2026 18.00 Uhr

 

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