An Aschermittwoch ist alles vorbei?
Am Aschermittwoch endet die Faschingszeit – die Tage voller Kostüme, Umzüge und Feiern sind vorbei. Doch „alles vorbei“ ist nicht das ganze Bild: Mit Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit, eine 40-tägige Vorbereitung auf das große Osterfest. Schon die Bibel erinnert uns: „Für alles im Leben gibt es eine Zeit… eine Zeit zum Feiern und eine Zeit zum Fasten“ [nach Koh 3,1ff].
An diesem Tag erhalten Gläubige das Aschenkreuz auf die Stirn, begleitet von Worten wie:
„Kehr um und glaube an das Evangelium Christi“
oder
„Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst.“
Das Aschenkreuz ist keine Drohung. Es lädt uns vielmehr ein, über die Endlichkeit unseres Lebens nachzudenken und bewusst zu überlegen: Wofür nehme ich mir Zeit? Was ist mir wirklich wichtig?
Viele Menschen nutzen die Fastenzeit, um auf etwas zu verzichten, sich auf das Wesentliche zu besinnen oder bewusst Gutes zu tun. Es ist eine Gelegenheit, christliche Werte, Frieden und Solidarität zu leben und den eigenen Glauben zu stärken.
Schon Jesus selbst hielt eine 40-tägige Fastenzeit in der Wüste, bevor er öffentlich wirkte. Für Familien und Interessierte gibt es den Film „Lotta kommt & meine Bibel wird lebendig. Jesus in der Wüste. 40 Tage Fastenzeit“, der die Geschichte kindgerecht erzählt.
Hinweis: In unseren Gottesdiensten um Aschermittwoch besteht die Möglichkeit, das Aschenkreuz zu empfangen:
Mittwoch 18.02. Aschermittwoch, Fast- und Abstinenztag
9.00 Uhr Eisenbach Hl. Messe zu Aschermittwoch
17.00 Uhr Schwickersh. Hl. Messe zu Aschermittwoch
18.30 Uhr Hasselbach Hl. Messe zu Aschermittwoch
19.15 Uhr Bad Camberg Hl. Messe zu Aschermittwoch
Donnerstag 19.02.
18.00 Uhr Würges Hl. Messe mit Erteilung des Aschenkreuzes
18.30 Uhr Haintchen Hl. Messe mit Erteilung des Aschenkreuzes
18.30 Uhr Oberselters Hl. Messe mit Erteilung des Aschenkreuzes